Donnerstag, 27. Juli 2017

Entschuldigung, apportiert ihr Hund Spielzeuge aus dem Wasser?

- oder leider konnten wir nicht helfen  - 
Socke im Juli 2017


Liebe Blogleser,

neulich waren wir am Steiner See in Münster unterwegs. Es war eine schöne Nachmittagsrunde, auf der ich aber  keine große Lust auf Fotografieren hatte. Vielmehr schlenderten wir gemütlich auf dem Weg um den See herum. 
 








Etwa auf der Hälfte der Strecke gibt es einen kleinen Sandtrand an dem sich im Sommer viele Hunde tummeln und in Wasser gehen. 


Socke geht nicht ins Wasser. Wenn es hochkommt, dann kühlt sie sich die Pfoten oder den Bauch.  Aber wenn ich ehrlich bin, hat sie das auch schon lange nicht mehr gemacht. Da der See keine Wellen hat, geht sie vielleicht mal zum Ufer, aber  niemals ins Wasser. 



Viel lieber läuft Socke zwischen uns hin und her oder lässt sich vom Socke-nHalter verwöhnen.  








Nun kam ein Ehepaar mit einem Hund zum Strand, der auch sofort freudig ins Wasser lief. Er schwamm aber nicht, sodern blieb relativ  regungslos im Wasser stehen. 


Um ihn wohl zum Schwimmen zu animieren,  holte das Frauchen das neu erworbene Wasserspielzeug aus der Tasche und warf es beherzt in den See. 

Leider fühlte sich ihr Hund nicht motiviert dem Spielzeug hinterher zu laufen, geschweige denn zu schwimmen. Die Frau forderte ihren Hund auf, dem Spielzeug zu folgen und es zu bringen.  Doch er blieb im Wasser stehen und schaute sein Frauchen an und dem Spielzeug hinterher. Es gelang ihr auch nicht mehr das Spielzeug, selbst unter zu Hilfenahme eines Stocks aus dem See zu angeln. 

Zum Glück kam ein junger Iris Setter mit seinen Haltern vorbei und war bereit das Spielzeug aus dem See zu holen. Nur mit dem Abgeben des Spielzeug war das so ein Problem. Nur sehr widerwillig gab es es wieder ab. Und anstatt das Spielzeug einzupacken wagte es die Frau noch einmal und warf as Spielzeug weit in den See. Natürlich holtees ihr Hund nicht aus dem See. 

So fragte sie uns, ob unser Hund wohl das Spielzeug aus dem Wasser apportieren würde. 

Aber sieht so ein Hund aus, der Spielzeuge aus dem Wasser apportiert? Socke schaute dem Treiben wohl gerne zu, würde aber nielmals ins Wasser gehen oder gar schwimmen, um ein  Spielzeug, das nicht ihren Vorlieben (weich, mit einem Quietschi und handgroß) entsprach,  zu apportieren.  


Also musste die Hundehalterin selber in die Fluten steigen, um das Spielzeug zu holen....




Es tat uns schon leid, dass wir nicht helfen konnten, aber die Situation war auch  recht lustig. Wunderbar, wie die Frau das Spielzeug aus dem See apportierte und ihr Hund ihr dabei sehr gewissenhaft zu schaute. Es handelte sich wirklich um die Vertauschung der Rollen.  

Wir setzen unsere Runde fort und wussten einmal mehr, dass man in solchen Situtionen nicht auf uns zählen kann. 

Viele liebe Grüße

Kommentare:

  1. DAS hätten wir sein können! Die Geschichte unseres Lebens! So manches Wasserspielzeug musste so schon traurigerweise aufgegeben werden oder, wenn möglich, von uns gerettet werden. Dabei werfen wir das Spielzeug ja schon garnicht so weit ins Wasser, dass Genki und Momo dort nicht mehr stehen können, aber vieles Spielzeug stoßen sie beim Versuch es aufzunehmen immer weiter von sich weg bis es irgendwann außer Reichweite ist.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nun, wir haben auch gesehen, dass das Spielzeug bei jeder Bewegung im Wasser weiter auf den See getrieben wurde, Aber ich denke doch, dass Ihr hier nicht ein zweites Mal den Wurf in den See gewagt hättet, oder?

      Nun ja, ich fand den Einsatz der Frau ganz toll und wüsste nicht, ob ich für ein Spielzeug, deren Wert sie mit 8 Euro bezifferte, in den See gegangen wäre. Da gibt es nämlich sehr viele Gänse….

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  2. Jetzt hat gerade mein Frauchen laut gelacht - so köstlich die Begebenheit mit den vertauschten Rollen. Nein, Socke schaut wirklich nicht aus wie ein apportierende Wasserhund, da wäre eher mein Einsatz gefragt gewesen.
    Frauchen gefallen heute zudem die Hummelbilder besonders gut.
    Grüsse vom Jurasüdfuss

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das habe ich mir beim Schreiben des Beitrages auch so gedacht. Ayka hätte das Spielzeug liebend gerne gerettet, auch mehrfach….. Leider wart ihr nicht da.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  3. Ha, das ist zu schön, diese Geschichte. Bei dem still im Wasser stehenden Hund kam sofort der Gedanke an Lucky, auch ein absoluter Nichtschwimmer, auf. Aber genau aus diesem Grund fliegt hier kein Spielzeug mehr in den See, sondern höchstens Stöckchen oder Futterbröckchen. Und selbst die bleiben dort, wo sie sind, wenn Hund sie nicht mit der Pfote angeln kann und den Boden unter den Füßen verlieren würde. Ihr seid also nicht alleine mit dem nicht apportierenden Hund.

    Liebe Grüße

    Britta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nun, dann kann Lucky Socke ja die nichtschwimmende Pfote reichen. Wir würde auch niemals etwas in ein Gewässer werfen, was wir noch brauchen, denn auf Socke ist kein Verlass…..

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  4. Das wäre eindeutig ein Fall für Cara gewesen - wobei, sie schwimmt gerne, aber sie hat es jetzt nicht so mit dem Apportieren :) Vielleicht hätte es geklappt, weil es ja nicht ihr Spielzeug gewesen wäre.
    Aber das Söckchen sieht wirklich nicht danach aus, als hätte es irgendein Interesse daran ins Wasser zu gehen. Ich fand es dann nur mutig von dem anderen Frauchen das gerettete Spielzeug wieder ins Wasser zu werfen ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn ein Hund am Strand total trocken ist, dann spricht ja schon viel dafür, dass er nicht ins Wasser geht und schon gar nicht apportiert. ;o)

      Aber die Frau war wohl so verzweifelt, dass sie jede noch so kleine Chance nutzen wollte. Ich hätte das Spielzeug auch nicht noch einmal in den See geworfen. Aber wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  5. Einmal reinwerfen - okay. Aber ein zweites Mal???
    Liebe Grüsse
    Nadine mit Ciarán

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich hätte es auch nicht gewagt, aber die Frau schien doch sehr optimistisch gewesen zu sein. Leider wurde sie durch ihren Hund enttäuscht.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  6. Ich musst grade herzlich lachen!!! Beim ersten mal konnte ich das werfen ja noch verstehen, aber direkt ein zweites Mal???
    Und das Söckchen sieht so herzlich unbeteiligt aus, nein, so sieht ein Hund der Spielzeug aus dem Wasser apportiert definitiv nicht aus.
    Liebe Grüße
    Jasmin mit Nora, Rico und Sam

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich liebe Sockes distanzierte und unbeteiligte Art auch. Was hat sie auch mit dem Spielzeug anderer Hunde zu tun…. Wenn sie sich noch nicht einmal für sich selbst nass macht, dann doch wohl erst recht nicht für andere Hunde….

      Ich denke die Frau freute sich selbst so über das neue Spielzeug, dass sie glaubte, dass Ihr Hund diese auch noch entdeckt und das Spielzeug noch holt.

      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  7. Hihi, Lotte würde auch so im Wasser stehen und das Spielzeug nicht holen. Allerdings würde ich nie auf die Idee kommen, dass Spielzeug gleich zweimal ins Wasser zu werfen. Die Situation ist schon lustig und das Söckchen hat alles ganz interessiert beobachtet *lach*
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Socke würde auch niemals schwimmen, geschweige denn ein Spielzeug aus dem Wasser holen. Ja, die Frau war wohl sehr optimistisch...


      Ganz lieben Dank und viele liebe Grüße
      Sabine mit Socke

      Löschen
  8. Oh je… Das erinnert mich auch an ein Erlebnis… Bei uns ist es ja so, dass Moe zwar apportiert, aber nie mit dem Spielzeug zurück ans Land kommt. Warum auch immer. Jedenfalls hatten wir es in Dänemark im Dezember, dass er mit seinem Spielzeug ins Meer gelaufen ist. Kein Rufen half (ist schon ein paar Jahre her). Irgendwann war Moe wohl zu kalt und er kam selbstständig heraus - das Spielzeug blieb im Wasser.

    Ich stellte das Herrchen vor die Wahl: Entweder er holt das Spielzeug (ich glaube, es war ein Ball) oder, wir kaufen ein Neues. Nun ja, Herrchen zog Schuhe und Socken aus und ging in die kalte Nordsee (nochmal: es war Dezember!).

    Danach war er sehr vorsichtig und es ist uns nie wieder passiert, dass wir ein Spielzeug aus so kaltem Wasser retten mussten. :-)

    Die Frau ist aber wirklich kernig: Selbst Schuld, wenn man es nach dem ersten Mal ein weiteres Mal probiert - sehr sympathisch aber, dass sie das Spielzeug dann selbst holt. :-)

    Liebe Grüße
    Nicole

    AntwortenLöschen

Euer Kommentar ist genau das, was diesem Beitrag noch fehlte.
Wir danken für Euren Freudenspender, Spaßmacher und Infogeber.